Studie: Internet bereitet vielen Eltern Sorge

dpa | 21.02.2011
Bild: Kinderhand


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Stuttgart - Laut einer Studie machen Eltern sich große Sorgen, wenn ihre Kinder im Internet surfen - allerdings unternehmen sie aber kaum etwas zum Schutz des Nachwuchses. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung des Medienpädagogischen Forschungsverbunds Südwest in Stuttgart, über die auch der "Focus" berichtet.


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81 Prozent der Eltern sind demnach der Meinung, dass das Internet für Kinder viele Gefahren berge - aber nur 14 Prozent haben eine Kindersicherung auf dem Familiencomputer installiert.

43 Prozent der 6- bis 13-Jährigen gehen zumindest einmal pro Woche ins Internet. 16 Prozent haben dabei schon einmal Inhalte gesehen, die nach ihrer eigenen Meinung für Kinder ungeeignet waren. Acht Prozent stießen auf Inhalte, die ihnen unangenehm waren.

Schon jeder Dritte der Zehn- bis Elfjährigen habe außerdem ein Profil in einem sozialen Internet-Netzwerk. Die Bereitschaft, persönliche Daten preiszugeben, sei bedenklich, sagte Studienleiter Thomas Rathgeb dem "Focus". Das Thema Datenschutz erscheine Kindern "eher schwer zugänglich".



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