Studie: Intelligente Energiesysteme im "Smart Home"

ddp | 06.04.2010
Bild: Geldscheine stecken in Heizungsregler


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Karlsruhe - Wie Elektrofahrzeuge in das Energiesystem eines Haushalts eingebunden werden können, wollen Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) im kommenden Sommer erforschen. Der Rohbau für das sogenannte "Smart Home", in dem zukünftig bis zu vier Personen wohnen werden, wurde bereits fertiggestellt. 


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Das Gebäude mit einer Fläche von rund 60 Quadratmetern wird mit typischen Haushaltsgeräten wie Waschmaschine, Spülmaschine und Kühlschrank ausgestattet. Als Stromerzeuger dienen eine Photovoltaikanlage sowie ein Blockheizkraftwerk. Eine Ladestation bindet Elektrofahrzeuge ein. Die Batterie des Fahrzeugs kann in Niedriglastzeiten überschüssigen Strom aufnehmen und diesen in Hochlastzeiten in das Netz zurückspeisen.

Das "Smart Home" ist Teil des Projekts MeRegioMobil, das von einem Konsortium aus Wissenschaft und Wirtschaft unter Führung der EnBW Energie Baden-Württemberg getragen wird. Zu den Partnern zählen Daimler, Bosch, SAP und die Stadtwerke Karlsruhe. Das Bundeswirtschaftsministerium fördert das Projekt. Insgesamt ist bis September 2011 eine Fördersumme von 11 Millionen Euro bewilligt. Auf der Hannover Messe vom 19. bis 23. April wird das KIT seinen Beitrag zu MeRegioMobil am Stand des Bundesministeriums präsentieren.



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