Studie: Firmen geben wieder mehr Geld für Informationstechnik aus
dpa
Hannover (dpa) - Die Unternehmen geben einer Studie zufolge nach Jahren des Sparens wieder mehr Geld für Informationstechnik aus. Der Investitionsstau löst sich auf, die IT-Budgets steigen, wie aus einer Studie hervorgeht, die das "Handelsblatt" sowie die Unternehmensberatung Droege am Freitag auf der CeBIT in Hannover vorstellten.
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Die Studie basiert auf einer Umfrage unter mehr als 430 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Danach planen die Firmen 2006 im Vergleich zum Vorjahr IT-Mehrausgaben von durchschnittlich drei Prozent. Die Entwicklungskosten steigen im Durchschnitt um sechs Prozent. Dabei gehe der Wille, den Investitionsstau aufzulösen, einher mit dem permanenten Ziel, Kosten gezielt zu senken, hieß es. So sollen etwa Geschäftsprozesse verbessert werden.
Mehr als zwei Drittel der Unternehmen vergeben der Studie zufolge ihre Aufträge an inländische Firmen. Externe IT-Dienstleister in Indien, den USA und China würden nur von Großunternehmen sowie der Telekommunikations- und IT-Branche eingesetzt. Der Rest bevorzuge Dienstleister in Osteuropa.
Beim Einsatz neuer Technologien wird mit einem starken Wachstum vor allem für Internet-Telefonie gerechnet. Der Studie zufolge wird bis 2009 mehr als die Hälfte der Unternehmen diese Technologie einsetzen. Aktuell ist es nur jede zehnte Firma. Auch WLAN - lokale Funknetzwerken zur drahtlosen Vernetzung von PCs - sei auf dem Vormarsch, ebenso wie die Funktechnik RFID.
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