Studie findet keine Hinweise auf Krebsrisiko durch Handys
Die Experten analysierten in mehr als 50 Forschungsprojekten des Deutschen Mobilfunk-Forschungsprogramms seit 2002 biologische Auswirkungen der Nutzung von Handys und schnurlosen Telefonen. Dabei ging es um mögliche akute und chronische Wirkungen. Im Einzelfall wurden Veränderungen der Genaktivität beobachtet, also von Zellprozessen zur Umsetzung genetischer Programme. Dies stelle aber die Gesamtbeurteilung nicht infrage, heißt es in der Untersuchung.
Ausgangspunkt der Studie waren Hinweise auf mögliche biologische Auswirkungen bereits unterhalb der Mobilfunk-Grenzwerte. Zudem habe es aus Untersuchungen vereinzelt Hinweise auf ein erhöhtes Gesundheitsrisiko durch Mobilfunk in der Bevölkerung gegeben. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) will die Untersuchungsergebnisse der neuen Studie an diesem Dienstag vorstellen.
Weitere Nachrichten vom 17.06.2008
- Hochschule Bremerhaven führt Windenergie als Studienschwerpunkt ein
- EU-Kommission: Keine Antwort wegen Endesa-Übernahme
- Mozilla veröffentlicht Internet-Browser Firefox 3
- Zweites Klimapaket im Kabinett
- Öko-Institut: Versorger kassieren Milliarden durch CO2-Papiere
- Bei Wohnungsbesichtigung auf Energieausweis bestehen
- SPD prüft gesetzliche Schritte gegen explodierende Energiepreise
- Beim Handykauf auf den SAR-Wert achten
- Sony Ericsson erwartet 2008 weiterhin hohe Handy-Nachfrage
- France Telecom gibt sich mehr Zeit für TeliaSonera-Kauf
- Verband wehrt sich gegen höhere Umschaltentgelte der Telekom
- Auch Neuseeland sagt Glühbirne den Kampf an
- Handelsblatt: Telekom-Mitarbeiter zeigen sich selbst an
- Callmobile-Aktionen zur EM für Rufnummernliebhaber
- US-Ölpreis wieder deutlich von Rekordhoch entfernt

