Studie: Elektroautos müssen massiv gefördert werden
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- Neue Recyclingkonzepte für Elektroauto-Batterien
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Berlin - Einer Studie zufolge muss die Bundesregierung den Markteintritt von Elektroautos massiv fördern, damit sich diese bei den Autokäufern durchsetzen können. Die ersten 100.000 Fahrzeuge müsse der Staat mit 3000 bis 5000 Euro bezuschussen, ergab die Untersuchung der Unternehmensberatung McKinsey im Auftrag des Bundesumweltministeriums. Das Geld könne - wie die Abwrackprämie - direkt an die Käufer von Elektroautos gezahlt werden. Eine Alternative sei, auf E-Autos den ermäßigten Mehrwertsteuersatz anzuwenden.
Zusätzlich sei aber auch eine weitere Förderung notwendig, etwa durch besondere Rechte für Elektroautos, hieß es in dem Gutachten. Denkbar sei, dass sie Busspuren oder besondere Parkplätze benutzen dürfen. Zudem könnten die strombetriebenen Wagen attraktiver werden, indem das Fahren klassischer Autos mit Benzin- oder Dieselmotor über eine höhere Besteuerung des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes teurer gemacht werde. Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2020 eine Million Elektroautos auf die deutschen Straßen zu bringen.
Der High-Tech-Branchenverband Bitkom schlug unterdessen vor, Autos als Zwischenspeicher für Strom zu verwenden. Fahrer von Elektroautos könnten mit einer solchen Regelung Geld verdienen, erklärte Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. Die Autofahrer würden ihr Auto nach den Vorstellungen von Bitkom an das Stromnetz anschließen. Gibt es Überkapazitäten, werden die Wagen geladen. Herrscht hingegen große Nachfrage nach Strom, würden sie entladen - und die Nutzer erhielten dafür Geld. Eine entsprechende Einspeisevergütung nach dem Vorbild der erneuerbaren Energien könne die E-Auto-Technologie "beflügeln", erklärte Scheer.
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