Studie: Einheitliche deutsche Netz AG hätte enorme Vorteile

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Berlin - Durch eine deutsche Strom-Übertragungsnetz AG könnte eine effiziente, bundeseinheitliche Netzstruktur geschaffen werden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie der LBD Beratungsgesellschaft und der Anwaltskanzlei Hogan & Hartson Raue im Auftrag des BMU. Dabei müsste die Netz AG nicht einmal Eigentümerin der Netzanlagen sein - nach Ansicht des Autoren-Teams reicht es aus, wenn sich die AG im Wesentlichen für den Betrieb und den Ausbau des Übertragungsnetzes verantwortlich zeichnen würde.


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Die verschiedenen Funktionen des Übertragungsnetzes - wie Netzbetrieb, Ausbau, Finanzierung, EEG-Management und ähnliches - könnten auf Zweckgesellschaften übertragen werden. An Netz AG und Zweckgesellschaften könnten laut Studie unterschiedliche Gesellschafter beteiligt werden, etwa der Bund, Investoren oder ausländische Netzbetreiber. Keinesfalls sollten allerdings jene Unternehmen beteiligt werden, die der EU gegenüber verpflichtet sind, sich von ihren Netzen zu trennen: Energieversorger mit Erzeugungs- und Vertriebsaktivitäten. Die vollständige Studie gibt es beim Bundesverband Neuer Energieanbieter.



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