Studie: Bundesbürger sind bei Elektroautos uneins
Berlin - Wie eine am Montag in München veröffentlichte Studie des ADAC zeigt, sind die Deutschen bei Elektroautos geteilter Meinung. Drei von vier Käufern würden ein Elektroauto einem Fahrzeug mit herkömmlichem Motor vorziehen. Nur 37,5 Prozent sind allerdings bereit, dafür auch einen Aufpreis zu bezahlen. 40 Prozent der Befragten lehnen dies hingegen ab. Zudem wollen sie sich nicht im Komfort einschränken lassen: Ein Drittel erwartet laut ADAC erst nach 500 Kilometer Fahrt ein Nachladen der Autobatterien, die Hälfte will ein Fahrzeug mit mindestens vier Sitzen.
Eine größere Auswahl an Elektroautos wird allerdings erst in einigen Jahren angeboten werden. Dabei wird es sich zunächst um Klein- oder Kompaktwagen mit einer Reichweiten von bis zu 150 Kilometern handeln. Dies reicht nach Einschätzung vieler Experten für den Großteil der Autofahrer im Alltag aus. Die ersten Modelle werden voraussichtlich deutlich teurer als Wagen mit klassischen Benzin- oder Dieselmotoren werden. Die Bundesregierung, die bis 2020 eine Million E-Autos auf die Straßen bringen will, denkt daher darüber nach, die ersten Käufer mit einem Bonus zu fördern.
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