Studie: Biogas ist der Treibstoff der Zukunft
Unter optimalen Bedingungen könnte Österreich ein Viertel des im Strassenverkehr verbrauchten Kraftstoffs durch aufbereitetes Biogas (Biomethan) aus heimischer Produktion ersetzen. Damit würden langfristig kritische Luftschadstoffe vermieden und die Treibhausgasemissionen deutlich verringert. Ausserdem würde die Abhängigkeit des Verkehrs vom Öl reduziert.
Die deutsche Bundesregierung geht derzeit davon aus, dass Deutschland bis 2030 rund 15 Prozent seines Kraftstoffbedarfs aus Biomasse decken kann. Sie hat allerdings ihr Hauptaugenmerk bisher nur auf flüssige Biokraftstoffe gerichtet. Das Bundesumweltministerium betont in seiner Stellungnahme zur Wiener Studie jedoch, dass in Deutschland bereits gute Rahmenbedingungen für den gasförmigen Kraftstoff herrschen, denn ein günstiger Mineralölsteuersatz für Erdgas ist bis Ende 2020 gesetzlich festgeschrieben, und Biomethan ist als Biokraftstoff in Deutschland ganz von der Mineralölsteuer befreit. So besteht eine garantierte, langfristige Planungssicherheit für die Industrie: der begonnene Ausbau des Erdgas-Tankstellennetzes und die Entwicklung neuer Fahrzeugmodelle kann zügig weitergehen.
Biomethan wird aus organischen Lebensmittelrest- und Abfallstoffen sowie aus nachwachsenden Energiepflanzen gewonnen und setzt somit nicht mehr Kohlendioxyd frei, als die Pflanzen während ihres Wachstums über die Fotosynthese aufgenommen haben. Biomethan ist uneingeschränkt als Kraftstoff für Erdgasfahrzeuge geeignet. Es kann als Beimischung oder in Reinform in Erdgasfahrzeugen genutzt werden. Der Einsatz im Verkehrssektor kann die gesamten Treibhausgasemissionen eines Fahrzeugs um bis zu 75 Prozent verringern, so das Fazit der österreichischen Studie.
Weitere Nachrichten vom 26.10.2005
- OB: Stadtwerke Cottbus sind mit Partnerhilfe sanierungsfähig
- Kabelnetzbetreiber: gemeinsame Vermarktung für Internet und Telefon
- TELE2: DSL-Flatrate ab 3,95 Euro pro Monat
- Konkurrenz für eBay? Google will neue Geschäftsfelder erobern
- SPD: Lockerung des Atomkompromisses gefährdet Koalitionsgespräche
- Ölpreise treiben ConocoPhillips-Gewinn auf 3,8 Milliarden Dollar
- IG Metall: Ausstieg aus der Atomenergie nicht in Frage stellen
- Telefonieren über das Internet - Verbraucherzentrale gibt Tipps
- Aktuelle Kraftstoffpreise in Deutschland
- Industrie und Handel fordern
- Internationale Funkausstellung IFA ab 2006 jedes Jahr in Berlin
- Verbraucherzentrale Thüringen koordiniert Klage gegen höhere Gaspreise
- Neuer US-Mobilfunkriese Sprint Nextel mit gutem Geschäftsbeginn
- Industrie beklagt weiterhin mangelnde Wettbewerb auf Energiemarkt
- Chip: "Mein Kampf" per Google Print durchsuchbar
- media control: Handy-Klingeltöne machen Hits
- Hohe Energiepreise setzt Aluminiumbranche unter Druck
- Energiekonzerne und Gewerkschaften für längere AKW-Laufzeiten
- Ver.di: "Wir halten am Atomausstieg fest - Papier missverständlich"
- Öko-Institut: Atomenergie dient nicht der Versorgungssicherheit
- Erstes Kompetenzzentrum für Erdwärme - Experte sieht grosse Reserven
- Amazon.com mit starkem Gewinnrückgang
- US-Ölpreis gesunken - Warten auf US-Rohöllagerbestandsdaten
- Mainova steigt nicht bei Energieversorgung Offenbach ein
- Öl und Gas halten Teuerung in Deutschland auf hohem Niveau
- BW: Streit über Laufzeiten der Atomkraftwerke - Grüne: SPD in Pflicht
- PEN-Zentrum kritisiert Google-Pläne zur Digitalisierung von Büchern
- Verband: Hoher Nachholbedarf für Autos mit Flüssiggasantrieb
- Neuland im Telekom-Prozess - Unwägbarkeiten für klagende Anleger
- Häuslebauer setzen zum Heizen auf Erdgas

