Stromverbrauch der Haushalte wächst gering
Im statistischen Mittel nutzt jeder Haushalt 3.074 Kilowattstunden Strom im Jahr/ Energiebewusstsein bringt Sparerfolge und entlastet die Haushaltskasse
Berlin - Wachsendes Energiebewusstsein und der Trend zur Kleinfamilie beeinflussen den Stromverbrauch deutscher Haushalte: Der Verbrauch je Haushalt betrug 2005 im statistischen Mittel 3.074 (1995: 2.836) Kilowattstunden (kWh) und lag rund acht Prozent höher als zehn Jahre zuvor. Der Zuwachs war deutlich niedriger als der Anstieg des gesamten Stromverbrauchs um 13,4 Prozent, ermittelte der Verband der Elektrizitätswirtschaft (VDEW), Berlin.
"Die Stromkunden nutzen immer mehr Elektrogeräte. Sie entscheiden sich dabei aber oft für effiziente Technik und setzten sie energiebewusst ein", erklärte VDEW-Hauptgeschäftsführer Eberhard Meller. So werde auch die Haushaltskasse entlastet: "Mit jeder gesparten Kilowattstunde Strom spart der Kunde im Bundesdurchschnitt rund 18 Cent", erläuterte der VDEW.
Zur Bewertung des eigenen Stromverbrauchs nannte der Branchenverband Durchschnittswerte für die unterschiedlichen Haushaltsgrößen: Ein Single verbraucht im Mittel 1.790, ein Zwei-Personen-Haushalt 3.030 kWh Strom im Jahr. Eine Familie mit drei Personen verbraucht nach VDEW-Angaben etwa 3.880 und ein Vier-Personen-Haushalt 4.430 kWh Strom im Jahr. Diese Orientierungswerte könnten helfen, Sparpotenziale zu ermitteln. Tipps zum rationellen Energieeinsatz gäbe es in Beratungsstellen der Stromunternehmen sowie im Internet.
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