Stromschluckende Straßenlaternen belasten Natur und Kassen

dpa | 13.08.2010
Bild: Gelb leuchtendes Hausmodell unter anderen unbeleuchteten

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Berlin - Eine modernere Straßenbeleuchtung könnte laut Angaben des Naturschutzbundes (NABU) den Energieverbrauch in den Kommunen um bis zu 50 Prozent senken. Wie NABU-Präsident Olaf Tschimpke am Freitag in Berlin sagte, verschwenden Städte und Gemeinden jährlich drei bis vier Milliarden Kilowattstunden Strom für die Beleuchtung von Straßen, Brücken und Plätzen.


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Bereits jede dritte Laterne sei mehr als 20 Jahre alt und gehöre eher ins Technikmuseum, als auf die Straße.

Gleichzeitig entdeckten immer mehr Kommunen Licht als Mittel, um das Stadtbild zu verschönern. Vielerorts strahle es völlig unnütz in den Nachthimmel, in Schlafzimmerfenster und in die Natur - das belaste Mensch und Tier, meint der NABU.

Mit seinem Workshop-Projekt "Kommunale Lichtplanung für mehr Energieeffizienz und Naturschutz" informiert der NABU bundesweit über das Thema. Auftakt ist eine Fachtagung mit der Energieagentur Nordrhein-Westfalen am 30. September in Wuppertal.



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