Stromriese EDF profitiert von hohen Preisen auch in Deutschland
Paris - Der französische Stromriese Electricité de France (EDF) hat in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres von höheren Energiepreisen profitiert und seinen Umsatz deutlich gesteigert. Die Erlöse seien im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,9 Prozent auf 45,6 Milliarden Euro gestiegen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Paris mit. In Deutschland verbuchte der weltweit größte Produzent von Atomstrom den Angaben zufolge einen Zuwachs von acht Prozent auf derzeit 5,3 Milliarden Euro. Die Franzosen sind einer der Hauptaktionäre beim süddeutschen Energiekonzern EnBW.
International hatte EDF zuletzt mit der Ankündigung des Kaufs von British Energy Schlagzeilen gemacht. Die Franzosen setzten sich im September nach einem jahrelangen Poker um die Übernahme des britischen Rivalen durch. Dabei hatten zwischenzeitlich auch der zweitgrößte deutsche Stromkonzern RWE und die spanische Iberdrola mitgeboten.
Weitere Nachrichten vom 12.11.2008
- Gazprom will 20 Prozent an spanischer Repsol kaufen
- Energieagentur warnt vor hohen Ölpreisen und Klimawandel
- US-Energieriese Exelon will NRG Energy feindlich übernehmen
- BASF und Gazprom weiten Gasförderung in Sibirien aus
- Zeitung: E.ON prüft selbst den Verkauf seiner Stadtwerke
- Zeitung: Partnerschaft von Microsoft und Verizon rückt näher
- Pilotprojekt für Erdwärme in Bergbauregionen
- Gazprom will Gaspreise für Lieferungen nach Europa reduzieren
- Google integriert Internet-Telefonie in Googlemail
- Umweltfreundliche Geräte: Trend zu «grünem» Handy
- Verbraucherschützer begrüßen BGH-Urteil zu E.ON
- Ölpreise notieren weiter unter 60 Dollar

