Strompreise in Hamburg sinken um 7,8 Prozent
Da Vattenfall bis zur Mitte des kommenden Jahres keine Preiserhöhung beantragen will, bleiben zumindest die Nettopreise bis dahin stabil. Zum Jahresbeginn wird allerdings die Erhöhung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte auf 19 Prozent wirksam, die sich auch auf die Strompreise auswirken wird. Rein rechnerisch steigen die Kosten für einen Haushalt mit 2500 Kilowattstunden Verbrauch wieder um 13 Euro.
Die schleswig-holsteinischen Stromkunden des Unternehmens E.ON Hanse können dagegen nicht mit einer Preissenkung rechnen, obwohl auch hier der Bescheid der Bundesnetzagentur zu den Nutzungsentgelten noch aussteht. E.ON Hanse hatte sich bereits am Montag mit dem Kieler Wirtschaftsministerium darauf geeinigt, die Nettopreise stabil zu halten und auf eine beantragte Preiserhöhung wegen höherer Bezugskosten zu verzichten. Im Gegenzug muss E.ON Hanse die sinkenden Kosten durch niedrigere Netzentgelte nicht weitergeben.
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