Strompreise in Hamburg: FlexStrom will Wettbewerb verstärken
Rechnet man noch die Mehrwertsteuer hinzu, entspricht die Ersparnis knapp 30 Prozent der Stromkosten. Im Vergleich zum günstigsten Vattenfall-Tarif liegt das Einsparpotenzial des Paketes immerhin bei gut 120 Euro.
Wer die Pakete nutzen will, sollte seinen Stromverbrauch relativ stabil einschätzen zu können, da nicht verbrauchte Kilowattstunden verfallen und Mehrverbrauch relativ teuer ist. Allerdings muss die Abweichung vom Paket 15 Prozent und mehr betragen, bevor sich ein anderer Tarif rechnet.
Wer seinen Strom nicht im Voraus bezahlen möchte oder den Verbrauch nicht einschätzen kann, kann auch den Tarif "Hamburgs Best" nutzen, der allerdings ein geringeres Einsparpotenzial hat, da beispielsweise die Mehrwertsteuerersparnis wegfällt. Im Vergleich zum "Hamburg Classic" liegt das Sparpotenzial bei 87,35 Euro (13,7 Prozent). Im Vergleich zum günstigsten Vattenfall-Tarif schneidet der "Hamburgs Best" immerhin noch um 52,70 Euro (8,3 Prozent) günstiger ab.
Bislang hat FlexStrom in Hamburg ca. 5.000 Kunden gewonnen und will bis zum Jahresende 5000 weitere Verträge abschließen. FlexStrom ist ein konzernunabhängiger Anbieter mit bundesweit ca. 70.000 Kunden, der vor allem über das Internet verkauft. Bis zum Jahresende will das Unternehmen auf 110.000 Kunden kommen und 2007 die Gewinnzone erreichen. Er setze bei der Kalkulation seiner Preise vor allem auf sinkende Netzentgelte, die den Netzbetreibern von der Bundesnetzagentur auferlegt würden.
Stromtarife in Hamburg vergleichen:
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