Strompreis gestiegen - Produktionskosten gefallen
dpa | 02.10.2006
Berlin (dpa) - Der Strom-Preis für eine Kilowattstunde ist in den vergangenen acht Jahren um 2,35 Cent gestiegen. Zugleich ist der Preis für Erzeugung, Transport und Vertrieb des Stroms um einen Cent gefallen. Dies teilte die Bundesregierung laut Bundestagspressestelle vom Montag in einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Linksfraktion mit.
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Ein durchschnittlicher Drei-Personen-Haushalt mit einem Jahresstromverbrauch von 3500 Kilowattstunden zahle damit in diesem Jahr einschließlich Steuern, Abgaben und Umlagen 19,46 Cent pro Kilowattstunde. Im Januar 1998 habe der Preis noch bei 17,11 Cent gelegen. Die Produktions- und Transportkosten hätten 1998 bei 12,91 Cent pro Kilowattstunde gelegen und beliefen sich in diesem Jahr auf 11,91 Cent.
Bei Gas habe der durchschnittliche Preis einschließlich Steuern für einen Haushaltskunden mit einem Verbrauch von 23 260 Kilowattstunden 1998 bei 3,52 Cent pro Kilowattstunde gelegen und im Januar 2006 bei 4,41 Cent. Während die Steuern- und Abgabenlast 1998 noch etwa 18 Prozent betragen habe, mache sie in diesem Jahr rund 23 Prozent aus.
Auch bei einem durchschnittlichen Gewerbebetrieb wie einer Bäckerei mit einer Abnahme von 125 000 Kilowatt pro Jahr habe sich der Preis von 13,27 Cent im Januar 1998 auf 14,8 Cent in diesem Jahr erhöht. Stromsteuer, Abgaben und Umlagen hätten dabei vor acht Jahren 0,19 Cent pro Kilowattstunde ausgemacht und in diesem Jahr 2,31 Cent.
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