Strommarkt-Kopplung mit Nachbarstaaten vereinbart
Berlin - Der Stromhandel zwischen Deutschland, Frankreich sowie den Benelux-Staaten soll zukünftig günstiger und einfacher werden. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) nannte die zuvor in Kraft getretene regionale Strommarkt-Kopplung zwischen den Staaten einen "Meilenstein bei der Verwirklichung eines europäischen Strom-Binnenmarktes".
Das von Regierungsbehörden, Strombörsen und Netzbetreibern ausgehandelte Abkommen solle Stromhandel und Buchungen von Netzkapazitäten in den betroffenen Grenzregionen effizienter miteinander verknüpfen. Brüderle nannte dies eine "Voraussetzung für mehr Wettbewerb und günstige Strompreise", von denen letztlich die Verbraucher profitierten.
Bislang seien zwei separate Geschäfte notwendig gewesen, um in Deutschland erzeugten Strom nach Frankreich verkaufen zu können. Neben der entsprechenden Strommenge hätten Unternehmen dabei parallel auch hinreichende Übertragungskapazitäten buchen müssen.
Aufgrund von Engpässen an den Grenzen konnte jedoch eines dieser beiden Teilgeschäfte platzen, das Unternehmen blieb dann auf den bereits ausgelegten Kosten des anderen sitzen. Mit der Marktkopplung werden die beiden Geschäfte nun verbunden, Marktakteure erhalten dadurch zusätzliche Planungssicherheit.
Weitere Nachrichten vom 09.11.2010
- IEA: Energiebedarf wird weltweit um 36 Prozent steigen
- Kontaktformular ist für Internet-Impressum nicht ausreichend
- Telekom startet Glasfaser-Pilotprojekt
- Trotz Höhenflug: "Gold bietet keine hunderprozentige Sicherheit"
- Finanzen & Versicherungen: Schüler haben große Wissenslücken
- IEA erwartet deutlichen Anstieg erneuerbarer Energien
- Jena will E.ON-Anteil an Stadtwerken zurückkaufen
- "Nüchternheitstest" soll peinliche Internet-Botschaften verhindern
- Welcher Job zählt für die Berufsunfähigkeitsversicherung?
- Vattenfall startet virtuelles Kraftwerk in Berlin
- Inflationsangst: Deutsche fürchten drohende Geldentwertung
- Sicherheitslücken in Microsofts Internet Explorer
- Bundesbank: Geldvermögen der Deutschen steigt auf Rekordniveau
- Castor-Transport erreicht nach 92 Stunden Zwischenlager Gorleben
- Nokia will auch in Zukunft am Betriebssystem Symbian festhalten
- RockMelt: Neuer Internetbrowser integriert Facebook-Funktionen
- Vodafone stockt Jahresziel auf und kündet weitere Verkäufe an
- 80 Milliarden Euro Steuergelder für Atomenergie-Branche
- Mieter müssen für energetische Sanierung bezahlen
- EnBW erhöht Strompreise um fast 10 Prozent
- Musik per W-LAN: Internetradios wollen Haushalte erobern
- Rohölpreise sinken leicht

Tarifvergleiche für Telekommunikation, Versicherungen und Finanzen an.
Mehr erfahren
