Stromfresser Internet - Institut sieht großes Potenzial

dpa, Verivox
Bild: Adresszeile eines Internetbrowsers



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Hannover/Berlin (dpa) - Das Internet als "Stromfresser": Das Herunterladen einer elektronischen Zeitung verbraucht umgerechnet genauso viel Strom wie ein kompletter Waschgang einer Waschmaschine - zu diesem verblüffenden Ergebnis kommt das Berliner Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT). Für den Download eines "E-Paper" werde eine große Datenmenge und damit ein hoher Energieaufwand benötigt, insgesamt 0,85 Kilowattstunden, sagte IZT-Experte Siegfried Behrendt am Freitag auf der CeBIT in Hannover. "Green IT", umweltfreundlichere Informationstechnologie, ist ein Top-Thema der Computermesse.

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Behrendt sagte, das Internet sei aus aus ökologischer Sicht "wenig effizient". Notwendig sei der Einsatz energieeffizienter Server und Prozessoren sowie das Umsteigen auf Ökostrom. Bei den Hauptstromverbrauchern in der IT-Branche, den Rechenzentren, könne alleine durch eine intelligente Abwärmenutzung die Energieeffizienz verdoppelt werden, sagte Behrendt. Wenn sich in den Rechenzentren dagegen nichts ändere, werde der Stromverbrauch drastisch steigen.


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