Stromfresser im Alltag
TELEFON UND INTERNET: Größter Stromfresser ist der DSL-Router mit WLAN-Funktion, der pro Jahr 14,47 Euro kostet. Zwei Handys mit Ladegerät sind mit 5,55 Euro im Jahr noch vergleichsweise billig. Die Kosten steigen allerdings deutlich, wenn das Gerät nach dem Ladevorgang eingestöpselt bleibt. Auch die Ladeschale für das schnurlose Festnetz-Telefon schlägt mit 2,77 Euro im Jahr zu Buche und der Anrufbeantworter mit 4,34 Euro. Teurer ist häufig ein Faxgerät, da es in der Regel ständig in Bereitschaft gehalten wird.
COMPUTER: Der klassische PC wird durch Zusatzgeräte immer mehr zum Multimedia-Center ausgebaut. Der Stromverbrauch ist dabei stark geräteabhängig. Allein der Stand-by-Betrieb des Kernbereichs mit PC, Monitor und Drucker kostet aber schon 24,12 Euro im Jahr. Beim Monitor hilft es übrigens auch nichts, den Bildschirmschoner einzustellen. Nur Ausschalten spart wirklich Strom, außerdem die Energiesparfunktion des PC.
RADIO UND CD: Die durchschnittliche HiFi-Anlage kostet beim Stand-by-Stromverbrauch 12,06 Euro im Jahr. Für weitere Radios oder CD-Player im Haushalt sind pro Gerät mindestens zwei Euro anzusetzen.
Die Gesamtkosten für den Stand-by-Betrieb von Computer, TV, Hifi und Internet in einem durchschnittlichen Haushalt beziffert die Deutsche Energie-Agentur (dena) mit rund 93 Euro im Jahr. Das wäre rund ein Siebtel des gesamten Stromverbrauchs.
Weitere Nachrichten vom 12.03.2007
- Ministerium will Laufzeit neuer Kohlekraftwerke nicht begrenzen
- Glos für mehr Wettbewerb beim Strom
- Streit der Koalition um Atomenergie spitzt sich zu
- Vorwürfe wegen Missbrauch auf Strommarkt
- Erster Brennelemente-Behälter in niederbayerischem Atommülllager
- Institut DIW plädiert für einheitlichen europäischen Strommarkt
- Balkanstaaten für Wiederinbetriebnahme bulgarischer Reaktorblöcke
- Auch CSU will im Koalitionsausschuss über Atomausstieg verhandeln
- Nein zu Kohlekraftwerk - Trianel hält trotzdem an Krefeld fest
- Abo-Fallen im Internet müssen Kunden nicht zahlen
- Vorwürfe wegen Marktmissbrauch an Strombörse
- Preismanipulationen an der Leipziger Strombörse EEX?
- Verbraucher gaben 15,3 Milliarden Euro für Käufe via Internet aus
- Betreiber EnBW gewinnt Rechtsstreit um Sicherheit in Philippsburg
- Bund gibt 33 Millionen Euro für neuen Klimarechner in Hamburg
- Verbraucherschützer fordern Öko-Label für Computer
- Arbeitsplätze mit Zukunft: Jobs rund um die Bioenergie
- Energiesparende Häuser: Der Verbrauch pro Quadratmeter zählt
- Blei und Stromverbrauch - Wie PCs die Umwelt belasten
- Energieberatung für jeden Haushalt - Sparpotenziale nutzen
- Für EnBW-Chef Claassen liegt Energiezukunft in der Sahara
- Swisscom will italienische Fastweb kaufen

