Strombörse EEX verdoppelt Handelsvolumen und verringert Verluste
2003 belief sich der Jahresfehlbetrag noch auf 1,73 Millionen Euro nach 19,85 Millionen Euro im Vorjahr. Belastet durch hohe Verlustvorträge wies das Unternehmen für 2003 allerdings einen Bilanzverlust von 22,8 Millionen Euro aus.
Auf dem Spot- und Terminmarkt der Strombörse handeln etwa 114 Unternehmen aus zwölf Ländern. Das umgesetzte Stromvolumen verdoppelte sich den Angaben zufolge im vergangenen Jahr von 150 auf 391 Terrawatt. Das Terminmarktvolumen von 342 Terrawatt betrug nahezu das Dreifache des Vorjahresvolumens von 117 Terrawatt und nahezu das Siebenfache des Stromhandels auf dem Spotmarkt. Die Masseinheit Terrawatt steht für jeweils eine Billion Watt.
Auf dem Leipziger EEX-Spotmarkt werden jährlich mehr als zehn Prozent des in Deutschland verbrauchten Stroms umgesetzt. In einigen Jahren will die Strombörse einen Marktanteil von 20 Prozent erreichen, den der Vorstand als eine natürliche Grenze für den Spothandel ansieht. Die EEX hat gegenwartig 56 Anteilseigner aus zwölf Staaten. Ihr grösster Aktionäre ist die die Terminbörse Eurex Zürich AG (Gruppe Deutsche Börse) mit 23 Prozent, gefolgt von der skandinavischen Strombörse Nord Pool (Oslo) und der Sachsen LB (Leipzig) mit jeweils 17 Prozent.
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