Streit unter Anteilseignern des drittgrößten deutschen Gasimporteurs

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Bild: palniki gazowe


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Leipzig/Oldenburg (dpa) - Streit zur Geburtstagsfeier: Eine Woche vor dem Festakt mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zum 50-jährigen Bestehen des drittgrößten deutschen Gasimporteurs, der Leipziger Verbundnetz Gas AG VNG, sind die Anteilseigner aneinandergeraten. Auslöser ist die Kündigung des Konsortialvertrages mit dem größten VNG-Anteilseigner, dem Oldenburger Energieversorger EWE, durch die zwölf ostdeutschen kommunalen VNG-Aktionäre. EWE kündigte umgehend eine Klage an.

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Hintergrund ist ein Kampf um die künftige Kontrolle über die VNG. Der Konsortialvertrag regelt die Zusammenarbeit kommunaler Anteilseigner und der EWE. Die Geburtstagsfeier ist am Donnerstag kommender Woche im Leipziger Gewandhaus geplant.

Die Städte und Gemeinden hätten am Montagabend in Erfurt "mit großer Mehrheit" beschlossen, den Konsortialvertrag mit der EWE mit sofortiger Wirkung zu kündigen, teilte der Geschäftsführer der VNG Verwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft (VuB), Andreas Reinhardt, am Dienstag mit. Er bestätigte damit Informationen der "Leipziger Volkszeitung". In der VuB haben die kommunalen Anteilseigner ihre Beteiligungen gebündelt. Der Konsortialvertrag war 2003 abgeschlossen worden.



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