Stiftung Warentest: Solaranlagen für Warmwasser gute Alternative
AFP
Berlin (AFP) - Solaranlagen für warmes Wasser sind laut Stiftung Warentest inzwischen eine gute Alternative. Zehn von insgesamt zwölf getesteten Anlagen erhielten die Note "sehr gut" oder "gut", wie die Stiftung vorab aus der aktuellen Ausgabe ihrer Zeitschrift "test" berichtet. Bei dem Test der Anlagen, die zwischen 3700 Euro und 5700 Euro kosten, schnitten sogar die beiden günstigsten Modelle am besten ab.
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Mit einer Solaranlage können laut Stiftung Warentest zwischen 50 und 60 Prozent an Gas oder Öl im Jahr eingespart werden. Eine vierköpfige Familie hat damit jährlich bis zu 180 Euro weniger Energiekosten. Damit würde die Familie die Kosten einer Anlage inklusive Montage nach 25 Jahren wieder hereinholen. Der Staat fördert die Installation einer solchen Anlage außerdem mit einem Zuschuss. Die Solaranlagen sind laut Stiftung Warentest auch einfach in der Handhabung und brauchen weniger Aufmerksamkeit als ein herkömmlicher Heizkessel. Die Warmwasser-Solaranlagen werden auf das Dach montiert. Die gängigen Solaranlagen, die von der Stiftung getestet wurden, können nicht den gesamten Warmwasserbedarf bereitstellen. Vor allem im Winter muss weiter mit Öl und Gas zugeheizt werden. Zu jedem der getesteten Solar-Pakete gehören neben den Kollektoren ein Speicher sowie ein Regler. Im Speicher wird jeweils ein Vorrat an warmen Wasser angelegt, wenn die Sonne einmal nicht scheint. Scheint die Sonne zu lange nicht, wird die herkömmliche Heizung zugeschaltet.
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