Stiftung Warentest: Nur 13 von 19 Ökostromtarifen nutzen Umwelt

dpa/tmn | 26.01.2012
Bild: Erneuerbare Energiequellen

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Berlin - Ökostromtarife haben nicht immer auch einen Nutzen für die Umwelt. Die Stiftung Warentest berichtet in der Zeitschrift "test" (Ausgabe 2/2012), dass Kunden nur bei 13 von 19 untersuchten Tarifen sicher sein könnten, dass sie die Energiewende unterstützen. Kriterium hierbei ist, dass die Anbieter in den Ausbau regenerativer Energien investieren.


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Positiv bewertet wurden von den Testern vor allem die reinen Ökostromanbieter, weil diese keinen Atom- und Kohlestrom verkaufen. Dennoch gibt es dem Bericht zufolge auch bei konventionellen Energieversorgern Tarife, die ein sehr starkes oder starkes ökologisches Engagement des Anbieters erkennen lassen.

Für Kunden, die noch in der Grundversorgung sind, kann sich ein Wechsel zu einem Ökostromanbieter auszahlen. Laut "test" zahlt eine Familie mit einem Jahresverbrauch von 4000 Kilowattstunden Strom im Grundversorgungstarif des örtlichen Anbieters im Durchschnitt 1046 Euro, für einen Ökotarif mit Gütesiegel werden 1010 Euro fällig.



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