Stern: Telekom ließ zehntausende Kundenbeschwerden unbearbeitet
Der für den Kundendienst zuständige Telekom-Vorstand Thomas Berlemann sagte dem "Stern", eine Anweisung des Managements, Beschwerden wegzulegen, ohne sie zu beantworten, sei ihm nicht bekannt. Während der Streikphase sei aber "zur schnellen Bearbeitung der eiligen Themen das Prinzip ’last in first out’ angewendet" worden: Bei mehrfachen Anfragen vom selben Kunden zum selben Thema wurde demnach immer nur die letzte Anfrage beantwortet.
Allein in den acht nordwestdeutschen Betreuungszentren der Telekom landeten laut "Stern" zehntausende Reklamationen in einem toten Briefkasten. Mitarbeiter der Deutschen Telekom Kunden Service GmbH Nordwest hätten auf einer Betriebsversammlung in Bielefeld schwere Vorwürfe gegen ihren Vorgesetzten erhoben.
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