Starker Wind behindert Baubeginn für Windpark in der Nordsee
dpa
Borkum (dpa) Ausgerechnet der Wind verzögert den Baubeginn für den ersten deutschen Windpark auf hoher See. Die ersten sechs Windenergieanlagen im geplanten Testfeld 45 Kilometer nördlich von Borkum werden voraussichtlich erst im Frühjahr 2009 aufgestellt, teilte die Betreibergesellschaft alpha ventus am Donnerstag mit. Grund sei das anhaltend schlechte Wetter, das sowohl den Bau der Fundamente als auch das Verlegen der Seekabel verzögere. Ursprünglich sollten in diesem Jahr die ersten 6 von insgesamt 12 Windrädern mit einer Leistung von jeweils fünf Megawatt installiert werden.
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Seit Anfang August stehen die ersten drei Fundamente für die knapp 180 Meter hohen Windkraftanlagen bereit. Die jeweils rund 700 Tonnen schweren Stahlkonstruktionen konnten wegen des schlechten Wetters aber noch nicht am geplanten Standort in der Nordsee versenkt werden. Wann die Arbeiten weitergehen, ist nach Angaben der Betreibergesellschaft noch nicht abzusehen. Ursprünglich wollte die Windkraft-Branche bereits 2006 die ersten kommerziellen Windparks auf hoher See in Betrieb nehmen.
Hinter dem Test-Windpark stehen die Energiekonzerne E.on, Vattenfall und EWE. Sie wollen mit den 12 Versuchsanlagen Erfahrungen für den Bau von Anlagen mit mehreren hundert Windrädern sammeln.
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