Starker US-Dollar belastet Ölpreise
Singapur - Am Mittwoch sind die Ölpreise im asiatischen Handel gesunken: Ein Barrel der US-Sorte WTI zur Auslieferung im Juli kostete 46 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag und somit 72,12 US-Dollar. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent fiel um 55 Cent auf 72,16 Dollar.
Die anhaltende Stärke des US-Dollar belaste den Ölmarkt, sagten Händler. So war der Euro zum Dollar am Dienstag zeitweise auf ein Vierjahrestief gefallen. Auch der japanische Yen geriet am Mittwochmorgen nach dem Rücktritt des japanischen Premierministers zum Dollar unter Druck. Zudem laste die Verunsicherung an den Finanzmärkten weiter auf den Ölpreisen.
Die Entwicklung der Ölpreise beeinflusst fast alle anderen Energiepreise direkt oder indirekt. Das gilt besonders für Gewerbegas, da die Preise für gewerbliche Kunden stärkere Schwankungen aufweisen als die Preise für private Verbraucher. Die Preise für Gewerbestrom werden von den Ölpreisen nur indirekt beeinflusst – hier spielt die Entwicklung an der Strombörse EEX die größere Rolle.
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