Stadtwerke fordern mehr Wettbewerb bei Strom und Gas

dpa
Bild: Stromleitungen



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Berlin (dpa) - Unmittelbar vor dem Energiegipfel im Kanzleramt haben die kommunalen Stadtwerke die Marktmacht der Energiekonzerne beklagt. "Wenn in diesem Land vier Oligopole das Sagen haben, wird der Wettbewerb nicht wachsen, sondern schrumpfen", sagte der Präsident des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU), Gerhard Widder, am Montag in Berlin. Er nimmt am Energiegipfel teil. Die vier größten Versorger der Bundesrepublik sind E.ON, RWE, EnBW und Vattenfall.

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Die Politik könne sinkende Preise nur durch mehr Wettbewerb erreichen, sagte Widder. Bislang dürfen Stadtwerke in vielen Bundesländern außerhalb ihres Stammgebiets keine Kunden werben. Aus Sicht Widders könnte eine Ausbreitung der Stadtwerke zu deutlichen Preissenkungen führen. Geprüft werden müsse auch, ob der Einstieg der Energiekonzerne bei Stadtwerken durch striktere Kartell-Auflagen begrenzt werden könne. Dem Verband VKU gehören etwa 1.370 Stadtwerke an. Sie betreiben 40 Prozent der deutschen Strom- und Gasnetze.


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