Spiegel: E.ON zahlt 55 Millionen an Gaskunden zurück
Hamburg - Wie der Spiegel berichtet, werden mehrere Tochterfirmen des Energiekonzerns E.ON ihren Gaskunden Gebühren im Umfang von 55 Millionen Euro zurückerstatten. Hintergrund ist ein Vergleich, der mit dem Bundeskartellamt ausgehandelt wurde. Die Aufsichtsbehörde stelle im Gegenzug Ermittlungen wegen überhöhter Gaspreise ein, so das Magazin.
Bei den Versorgern handelt es sich um E.ON Hanse, E.ON Avacon, E.ON Mitte, E.ON edis, E.ON Thüringer Energie und E.ON Bayern.
Die Tochterfirmen des Unternehmens würden ihre Gaspreiserhöhungen zum 1. Oktober auf den 1. Dezember verschieben und den Gaskunden zwischen 35 und 45 Euro zurückerstatten. Die Rückzahlungen würden sich damit auf 25 Prozent des Bruttogewinnes der Gasversorger belaufen.
Im Frühjahr 2008 hatte das Bundeskartellamt gegen 35 Gasversorger Ermittlungen wegen des Verdachts überhöhter Gaspreise eingeleitet. Mit den Rückzahlungen wolle sich E.ON gegen weitere Untersuchungen des Bundeskartellamtes absichern.
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