"Spiegel": E.ON plant Rückzug aus Deutschland

dpa-AFX | 17.08.2009
Bild: E.ON Firmenzentrale

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Hamburg - Einem Magazinbericht zufolge will sich der Energieriese E.ON nach dem Verkauf seiner Stadtwerke-Holding Thüga weiter aus dem deutschen Markt zurückziehen. Nach Informationen des "Spiegel" will sich das Unternehmen in Zukunft noch stärker als bisher auf die reine Erzeugung von Strom konzentrieren. In ganz Europa soll daher der Bau und Betrieb von lukrativen Kraftwerken, Windparks oder Biogasanlagen vorangetrieben werden. Weniger attraktive Geschäfte, wie beispielsweise die Stromverteilung, sollen dagegen überprüft und gegebenenfalls zurückgefahren werden.


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Wie der "Spiegel" weiter berichtet, will Eon den geplanten Verkauf seines deutschen Hochspannungsnetzes möglichst noch in diesem Jahr abschließen. Verhandlungen mit potentiellen Investoren gingen gerade in eine entscheidende Phase. Eon wegen kartellrechtlicher Auflagen der EU von seinem Hochspannungsnetz trennen. Außerdem will der Konzern bis 2010 durch Beteiligungsverkäufe zehn Milliarden Euro einnehmen und so die durch die milliardenschweren Zukäufe im Ausland auf 47 Milliarden Euro angewachsenen Nettoschulden abbauen.



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