"Spiegel": Bayern bildet Cyber-Cops aus
Hamburg - Laut einem Bericht des "Spiegel" bildet Bayern im Kampf gegen die Internetkriminalität Cyber-Cops aus. Als erstes Bundesland habe Bayern eine spezielle Laufbahn für Computerspezialisten geschaffen. Dem Bericht zufolge wird das Personal des Bayerischen Landeskriminalamts (LKA) in Zukunft mit Informatikern von Fachhochschulen aufgestockt. Den neuen Mitarbeitern bleibe die bei der Polizei übliche Ausbildung, die normalerweise mehrere Jahre dauert, erspart. Stattdessen würden sie in einem Intensivkurs zum Polizeibeamten ausgebildet.
Grund für die bayerische Initiative ist demnach die zunehmende Industriespionage, die der deutschen Wirtschaft angeblich jährlich Milliardenschäden zufügt. "Alle zwei Sekunden wird irgendwo auf der Welt eine Schad-Software ins Netz gestellt", sagte der bayerische LKA-Präsident Peter Dahte dem Magazin. "Bei der Bedrohung unserer Gesellschaft stehen Straftaten im Internet inzwischen an dritter Stelle hinter Terrorismus und organisierter Kriminalität."
Weitere Nachrichten vom 26.07.2010
- Administratoren dürfen keine fremden E-Mails öffnen - Kündigung
- Röttgen will Offshore-Windparks mit Bundesbürgschaften absichern
- Mobiles Internet noch zu teuer für die meisten User
- Bild.de löst Spiegel Online als meistbesuchtes Nachrichtenportal ab
- Union sieht Vorwürfe der SPD gegen Gorleben entkräftet
- Neue Finanzchefin bei Microsoft Deutschland
- Vodafone überlegt, Anteil an indischer Bharti-Airtel zu verkaufen
- Solar Millennium will Utz Claassen auf Schadenersatz verklagen
- Google: mehr Übersicht in Bildersuche
- Navigationsprogramm ist "Killerapplikation" für Smartphones
- Atomkraftgegner protestieren am Zwischenlager Lubmin
- Deutsche Post: Nutzer des E-Postbriefs brauchen Geduld
- Kosten für atomare Altlasten gehen in die Milliarden
- Ölpreise legen zum Wochenauftakt wieder leicht zu

