SPD und Grüne kritisieren Betreiber des Atomkraftwerks Brunsbüttel

dpa
Bild: Stromleitungen


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Berlin/Hamburg (dpa) - SPD und Grüne haben den Betreiber des Kernkraftwerks Brunsbüttel in Schleswig-Holstein scharf kritisiert. "Vattenfall braucht offenbar Wochen, um sein eigenes Kraftwerk zu verstehen. Das ist Besorgnis erregend", sagte der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Ulrich Kelber der "Financial Times Deutschland" (Donnerstag). "Die Frage ist, ob Vattenfall überhaupt in der Lage ist, eine Risikotechnologie wie ein Kernkraftwerk zuverlässig zu betreiben." Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Renate Künast kritisierte: "Umweltminister (Sigmar) Gabriel hat den Fehler gemacht, zu früh Entwarnung zu geben. Richtig wäre es, Brunsbüttel abzuschalten."

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Am Mittwoch war bekannt geworden, dass Vattenfall die Notstromversorgung in dem Atommeiler Brunsbüttel ergänzen will. Vattenfall hatte zunächst angegeben, die Panne im schwedischen Atommeiler Forsmark im Juli sei wegen der Gleichstromversorgung der Notstromdiesel nicht mit Brunsbüttel vergleichbar. Das Unternehmen korrigierte diese Darstellung im August jedoch und gab an, dass Teilfunktionen im Notstromsystem von Wechselstrom abhängen. Dies soll nun mit Gleichstrom verbunden werden, um die Funktion unabhängig zu machen. Die Notstromversorgung sei aber auch ohne diese Maßnahme gesichert, sagte Geschäftsführer Bruno Thomauske.


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