SPD: Mit Erneuerbarer Energie und Energieeffizienz aus der "Öl- und Klimafalle"
Die Ökosteuer und das Erneuerbare Energie-Gesetz (EEG) hätten die Energieabhängigkeit Deutschlands um mehr als 10 Prozent reduziert, so die Regierungspartei. Zusätzlich seien 200.000 neue Arbeitsplätze entstanden. Durch das EEG sei zudem eine Minderung der klimaschädigenden Emissionen um 50 Millionen Tonnen erreicht worden.
Durch die Steuerbefreiung für Biokraftstoffe, die seit dem 1. Januar 2004 gilt, seien Biokraftstoffe für Kraftfahrer deutlich billiger als Benzin und Dieselkraftstoff geworden. Kraftfahrern würde dadurch die Möglichkeit eröffnet, der "Preisfalle" zu entgehen. Dass viele davon noch keinen Gebrauch machen können, liege daran, dass die Automobilindustrie und die Mineralölgesellschaften die Chance dieses Gesetzes noch nicht ausreichend nutzten.
Kritik übt der SPD-Vorstand an der Oposition. CDU/CSU und FDP wollten die Energiewende wieder rückgängig machen, so der Vorwurf. Dies sei "ebenso gegenwarts- und zukunftsblind", so der Parteivorstand. Die SPD wolle die Energiewende beschleunigen, wofür wirtschaftliche, ökologische, soziale und friedenspolitische Gründe sprechen würden. Einen Wiedereinstieg in die Atomkraft soll es mit der SPD nicht geben.
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