SPD: Mehr erneuerbare Energie statt Verdopplung der Strompreise
dpa
Berlin (dpa) - Nach der Warnung des Energieversorgers EnBW vor einer Verdopplung der Strompreise will die SPD zunehmend auf Solar- und Windenergie setzen. "Die Antwort von Politik und Bürgern auf die EnBW-Drohung ist ein verstärkter Ausbau der erneuerbaren Energien, um die Erpressungsmöglichkeiten der Energiekonzerne zu beenden", sagte SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber am Mittwoch in Berlin. Schon jetzt sei erneuerbare Energie zunehmend preisgünstiger als der Strom aus den Kraftwerken der großen Energiekonzerne.
- Anzeige -
EnBW-Chef Hans-Peter Villis hatte in der "Südwest Presse" (Mittwoch) angekündigt, in den kommenden fünf bis sieben Jahren könnten sich die Strompreise verdoppeln. Als Grund nannte der Vorstandsvorsitzende den Atomausstieg und die anvisierten Klimaschutzziele.
Weitere Nachrichten vom 25.06.2008
- Nuon startet Stromtarif mit Energiespar-Ausstattung ohne Grundpreis
- Russland wirbt für Atomenergie - auch Privatinvestitionen erwünscht
- E.ON Ruhrgas hofft auf Abschluss der Verhandlungen mit Gazprom
- EnBW-Chef Villis: Strompreise können sich verdoppeln
- Tastendruckmodell bei Telefonwerbung bleibt verboten
- T-Mobile steigt in USA ins Geschäft mit Internet-Telefonie ein
- Neuer Energie-Check hilft bei Kühlschrank-Auswahl
- Bulgarien erörtert Bau weiterer Reaktoren im AKW Kosloduj
- Hinter Abstürzen bei hoher Systemlast kann das Netzteil stecken
- Marktforscher reagieren gelassen auf Googles AdPlanner
- Urteil: Eltern haften für ihre Kinder auch im Internet
- Greenpeace gewinnt Rechtsstreit mit Vattenfall: Störfall Brunsbüttel
- US-Ölpreis bleibt über 137 US-Dollar

