SPD kritisiert Berufung von Atommanager ins Umweltministerium

AFP | 02.12.2009
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Berlin - Die SPD hat an der Berufung des einstigen Atommanagers Gerald Hennenhöfer ins Bundesumweltministerium scharfe Kritik geübt. Jetzt zeige sich das wahre Gesicht der schwarz-gelben Koalition, erklärte SPD-Fraktionsvize Ulrich Kelber am Dienstag in Berlin.


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Mit der Ernennung Hennenhöfers zum neuen Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit mache Umweltminister Norbert Röttgen (CDU) ausgerechnet "einen Lobbyisten der Atomindustrie zum Aufseher über die Sicherheit von Atomkraftwerken". Röttgen könne die Atomaufsicht gleich den Kraftwerksbetreibern überlassen, sagte Kelber. "Das wäre billiger und ehrlicher."

Hennenhöfer war bereits in den neunziger Jahren Abteilungsleiter für Reaktorsicherheit, und zwar unter der damaligen Umweltministerin Angela Merkel (CDU). Deren Nachfolger Jürgen Trittin entließ Hennenhöfer 1998, daraufhin wurde dieser Generalbevollmächtigter der VIAG AG. Seit 2004 war er als Anwalt tätig.



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