Sparsamere Handy-Käufer lassen Gewinn bei Sony Ericsson schrumpfen

dpa, Verivox
Bild: Hand mit Smartphone



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Stockholm (dpa) - Der Gewinn des Handy-Herstellers Sony Ericsson hat sich im ersten Quartal 2008 fast halbiert, weil sich Verbraucher beim Handy-Kauf für günstigere Modelle entschieden haben. Wie das schwedisch-japanische Gemeinschaftsunternehmen am Mittwoch in Stockholm mitteilte, sank der Nettoertrag von 254 auf 133 Millionen Euro. Der Umsatz ging um 7,6 Prozent auf 2,7 Milliarden Euro zurück.

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Der Durchschnittspreis verkaufter Mobiltelefone sank von 134 auf 121 Euro. Konzernchef Dick Komiyama nannte die nachlassende Nachfrage nach Qualitäts-Handys als wichtigsten Grund für die rückläufigen Zahlen. In diesem Markt ist Sony Ericsson stark vertreten.

Die Konsumenten wechselten ihre Mobiltelefone auch nicht mehr so schnell aus, meinte der Sony-Ericsson-Chef. Verkaufschef Anders Runevad erklärte, der Weltmarkt für Mobiltelefone werde vom Verkaufsvolumen her in diesem Jahr schrumpfen. Sony Ericsson hält aber weiter an seiner Prognose einer zehnprozentigen Steigerung bei den Absatzzahlen verkaufter Mobiltelefone fest.

Das Absatzplus komme vor allem auf den von Billig-Telefonen geprägten Wachstumsmärkten wie Indien und China zustande, hieß es weiter. Mit 22,3 Millionen verkauften Einheiten in den ersten drei Monaten verlor Sony Ericsson seinen bisherigen Platz als Branchenvierter an den südkoreanischen Konkurrenten LG Electronics, der 24,4 Millionen Handys verkauft hat. Nach dem mit fast 40 Prozent Weltmarktanteil führenden Nokia-Konzern in Finnland liegen auch Motorola (USA) und Samsung (Südkorea) vor Sony Ericsson.



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