Spammer nutzen immer häufiger Kurz-URL-Dienste
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München - Dienste zum Verkürzen langer Webadressen sind eine praktische Sache - das ist auch Spammern bekannt. Das Unternehmen MessageLabs in München warnte, dass Spammer immer mehr E-Mails mit Links, die sie über sogenannte Kurz-URL-Dienste in knappe Buchstaben-Zahlen-Kombinationen umgewandelt hätten, versendeten. Dadurch verschleierten sie, was sich hinter den Links verberge. Wer einen davon anklickte, hätte unter Umständen blitzschnell Schadsoftware auf dem Rechner.
Eine entscheidende Ursache für den Aufschwung, den die kostenlosen Kurz-URL-Dienste zuletzt erfahren haben, sind Plattformen wie Twitter: Wer darüber eine Nachricht verbreiten will, muss sich kurzfassen und hat keinen Platz für ellenlange Links. MessageLabs ist ein Anbieter von IT-Sicherheits-Lösungen.
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