Sorge vor globaler Nachfrageschwäche drückt Ölpreise
Singapur - Die Sorge vor einer Nachfrageschwäche wegen der anhaltenden Finanzkrise hat die Ölpreise am Mittwoch weiter unter Druck gesetzt. Ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte West-Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im November kostete am Morgen 88,89 Dollar und damit 1,17 Dollar weniger als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der Nordseesorte Brent ging um 1,07 Dollar auf 83,59 Dollar zurück.
Die schlimmste Finanzkrise seit der großen Depression im vorigen Jahrhundert weckt aus Sicht von Händlern weiter die Sorge vor einer kräftigen globalen Wachstumsabschwächung und damit einer geringeren Ölnachfrage. Vor diesem Hintergrund ist der Ölpreis seit Juli bereits um fast 60 Dollar gesunken. "Ich erwarte einen weiteren Preisrückgang", sagte ein Experte in Asien. Nur eine Stabilisierung der Aktienmärkte, eine Förderkürzung der Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) oder beides zusammen könne dies aufhalten.
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