Sony Ericsson verdient im 3. Quartal weniger
dpa, Verivox
Stockholm (dpa) - Der Handyhersteller Sony Ericsson hat im dritten Quartal weniger verdient als im Jahr zuvor. Der Preisverfall bei Mobiltelefonen drückte den Vorsteuergewinn um elf Prozent auf 384 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Stockholm mitteilte. Der Überschuss sank von 298 auf 267 Millionen Euro.
Seinen Umsatz konnte der weltweit viertgrößte Hersteller von Mobiltelefonen um sieben Prozent auf knapp 3,11 Milliarden Euro steigern. Der Marktanteil von Sony Ericsson stieg um rund einen Prozentpunkt und lag Ende des dritten Quartals bei "über neun Prozent". Der durchschnittliche Verkaufspreis sank im Berichtszeitraum von 147 auf 120 Euro.
Umsatz gemacht hat das Unternehmen eigenen Angaben zufolge vor allem mit preisgünstigeren Mobiltelefonen wie dem Walkman-Handy. Für dieses Jahr rechnet der Hersteller weiterhin mit einem branchenweiten Absatz von über 1,1 Milliarden Mobiltelefonen. Sony Ericsson ist ein Gemeinschaftsunternehmen des japanischen Elektronikkonzerns Sony und des schwedischen Telekomausrüsters Ericsson.
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