Sommerhitze macht Rechenzentren zu schaffen
Berlin - Alle reden über das heiße Sommerwetter, auch die Betreiber von Rechenzentren. Bei ihnen stieg die Nachfrage nach Klimatechnik drastisch an, so der IT-Branchenverband Bitkom nach einer Umfrage unter Mitgliedsfirmen. In den kleineren der insgesamt ungefähr 53.000 Rechenzentren in Deutschland werden demnach bisher nur selten Hightech-Klimaanlagen genutzt.
Oft seien die Serverräume nicht auf hohe Außentemperaturen ausgelegt, erklärte der Verband. "Mittelfristig sollten sich Unternehmen überlegen, die IT-Kühlung dauerhaft an die veränderten Klimabedingungen anzupassen" , riet Holger Skurk, Bitkom-Experte für IT-Infrastruktur.
Es sei zu erwarten, dass es zu einer Zunahme von extremen Hitzewellen kommen werde. Deswegen seien die Verantwortlichen vieler Rechenzentren inzwischen dazu übergegangen, ihre Anlagen für eine Außentemperatur von 40 Grad Celsius statt der bisher üblichen 32 Grad auszulegen.
Weitere Nachrichten vom 15.07.2010
- Digitaler Radiergummi fürs Internet entwickelt
- Gebündelte Gasbeschaffung: Niedersachsen spart 5 Millionen Euro
- So können sich Verbraucher gegen Telefonwerbung wehren
- Handy im Urlaub - wie Kostenfallen vermieden werden
- Jolicloud: alternatives Betriebssystem für Netbooks
- Online-Urlaubsgrüße auf Facebook locken Einbrecher an
- Siemens engagiert sich mit Windkraft-Joint-Venture in Russland
- Deutsche Bahn setzt im Saarland auf Ökostrom
- Solarstromprojekt Desertec könnte 2015 ersten Strom liefern
- US-Ölpreis pendelt sich unterhalb der 77 US-Dollar-Marke ein

