Solarwirtschaft rechnet mit sinkenden Preisen
dpa
Berlin (dpa) - Wer die Sonne als Stromquelle nutzen will, kann mit sinkenden Preisen für die Solaranlagen rechnen. "Wir gehen im Durchschnitt von einer Preissenkung von fünf bis sechs Prozent aus gegenüber dem vergangenen Jahr", sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, Carsten Körnig, am Mittwoch in Berlin. Der Engpass von Silizium, dem wichtigsten Grundstoff für die Erzeugung von elektrischem Strom durch Solarzellen, löse sich auf und damit auch der Nachfrageschub. Der Verband betonte den Solar-Beitrag zum Klimaschutz. Bis 2050 könne die Umwandlung von Sonnenenergie in Strom (Photovoltaik) rund 75 Millionen Tonnen CO2 einsparen.
- Anzeige -
Die deutsche Solarwirtschaft sieht sich als Job-Motor und erwartet angesichts des weltweit wachsenden Solarmarkts eine Verdopplung der Beschäftigtenzahl innerhalb von fünf Jahren. Bis 2012 könne die Zahl auf rund 90 000 steigen, sagte Körnig. Bis 2008 seien in Deutschland 15 neue Solarfabriken und bis zu 10 000 neue Arbeitsplätze in der Industrie, im Handel und im Handwerk geplant. Das Investitionsklima ist nach Einschätzung der Branche derzeit so positiv wie noch nie: Für 2007 rechnet die Beratungsgesellschaft Ernst & Young mit einer Verdreifachung der am Kapitalmarkt aufgenommenen Finanzmittel auf rund 1,2 Milliarden Euro.
Weitere Nachrichten vom 13.06.2007
- BGH-Urteil: Folgen für Verbraucher
- Koalition einigt sich auf Versteigerung von CO2-Zertifikaten
- Bundeskabinett lehnt Sonderbehandlung von Braunkohlekraftwerken ab
- Handy-Nutzer können auf billigere Anrufe in andere Netze hoffen
- Auch in Deutschland härtere Gangart gegen Musik-Piraten
- Pyrrhussieg für Verbraucher: Gaspreiskontrolle bringt wenig
- Breitband-Internet in Deutschland immer günstiger
- Verivox aktualisiert Gaspreistabelle - Gaspreise schwanken um 48 Prozent
- Hintergrund: Billigkeitskontrolle
- Hintergrund: Die Struktur der deutschen Gasbranche
- BGH: Nur eingeschränkte gerichtliche Kontrolle von Gaspreisen
- BGH: Überprüfung von Gaspreiserhöhungen vermutlich unzulässig
- Strategien für billigeren Strom - Wie die Politik die Strompreise künftig senken will
- Google will Suchanfragen weiter über lange Zeiträume speichern
- Milbradt gegen Rückkehr zur Strompreisgenehmigung
- Vertrag von RAG-Chef Müller vorzeitig bis 2011 verlängert
- DIW: Weiter Weg zu freien Gasmärkten in Europa - Regulierung nötig
- Bundesregierung beschließt Maßnahmen für niedrigere Strompreise
- Skype baut Geschäft aus - Angebot für Handy-Nutzer
- Sicherheitslücken bei Outlook Express und Windows Mail schließen
- Mobilfunkanbieter senken Preise für Auslandsgespräche
- Stadt Mannheim verkauft MVV-Aktienpaket an Kölner RheinEnergie
- Gabriel: Offshore-Branche schafft Sprung zu kommerzieller Nutzung
- Kommunen erwägen Übernahme des Stromnetzes von E.ON
- Große US-Computerkonzerne wollen gegen Klimawandel kämpfen - Kampagne für Bau von stromsparenden Rechnern gestartet
- Musikindustrie erstattet 25 000 Anzeigen wegen illegaler Downloads
- ver.di und Telekom nehmen Verhandlungen über Konzernumbau wieder auf
- Festnetz ade: Das Next Generation Network setzt auf Internettelefonie
- Schnell und direkt: Instant Messaging bietet etliche Vorteile
- BGH vor Urteil über Gaspreiskontrolle durch die Justiz
- Bundesregierung kommt Netzbetreibern für Strom und Gas entgegen

