Solarwirtschaft rechnet mit sinkenden Preisen

dpa
Bild: Stromleitungen



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Berlin (dpa) - Wer die Sonne als Stromquelle nutzen will, kann mit sinkenden Preisen für die Solaranlagen rechnen. "Wir gehen im Durchschnitt von einer Preissenkung von fünf bis sechs Prozent aus gegenüber dem vergangenen Jahr", sagte der Geschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft, Carsten Körnig, am Mittwoch in Berlin. Der Engpass von Silizium, dem wichtigsten Grundstoff für die Erzeugung von elektrischem Strom durch Solarzellen, löse sich auf und damit auch der Nachfrageschub. Der Verband betonte den Solar-Beitrag zum Klimaschutz. Bis 2050 könne die Umwandlung von Sonnenenergie in Strom (Photovoltaik) rund 75 Millionen Tonnen CO2 einsparen.

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Die deutsche Solarwirtschaft sieht sich als Job-Motor und erwartet angesichts des weltweit wachsenden Solarmarkts eine Verdopplung der Beschäftigtenzahl innerhalb von fünf Jahren. Bis 2012 könne die Zahl auf rund 90 000 steigen, sagte Körnig. Bis 2008 seien in Deutschland 15 neue Solarfabriken und bis zu 10 000 neue Arbeitsplätze in der Industrie, im Handel und im Handwerk geplant. Das Investitionsklima ist nach Einschätzung der Branche derzeit so positiv wie noch nie: Für 2007 rechnet die Beratungsgesellschaft Ernst & Young mit einer Verdreifachung der am Kapitalmarkt aufgenommenen Finanzmittel auf rund 1,2 Milliarden Euro.


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