Solarstromanlagen werden günstiger und besser gefördert
Berlin - Die Nutzung von Solarenergie wird für Verbraucher dank neuer Zuschüsse und günstigerer Anlagen attraktiver. In ihrer neuen Ausgabe am Dienstag berichtete die Zeitschrift "Finanztest", dass ein Sonnenkraftwerk auf dem Dach steigende Renditen bringe. Hauseigentümer könnten mehr als sieben Prozent im Jahr erzielen.
Fotovoltaikanlagen kosten der Zeitschrift zufolge nach einem Preisrutsch für Solarmodule derzeit zehn bis 20 Prozent weniger als Ende des vergangenen Jahres. Zudem erhielten Hauseigentümer erstmals auch eine Förderung für Solarstrom, den sie selbst verbrauchen. Durch neue Abschreibungsmöglichkeiten ließen sich zudem seit Jahresbeginn Steuern sparen, heißt es in dem Bericht.
Laut Berechnungen von Finanztest machen Besitzer solch einer Solarstromanlage auf dem Dach dank staatlicher Förderung gute Gewinne - vorausgesetzt, das Dach wird nicht durch Bäume oder Nachbargebäude überschattet und ist möglichst nach Süden ausgerichtet.
Kostet eine Anlage beispielsweise 4000 Euro pro Kilowatt peak (kWp) und bringt sie einen jährlichen Stromertrag von 850 Kilowattstunden Strom pro kWp, beträgt die Rendite laut Berechnung von "Finanztest" 5,10 Prozent. Bekommt der Eigentümer die Anlage schon für 3750 Euro pro kWp und gewinnt er damit jährlich 950 Kilowattstunden Energie, steigt die Rendite auf 7,56 Prozent. Dies gelte bei einer Nutzungsdauer von gut 20 Jahren.
"Finanztest" weist darauf hin, dass Eigentümer über ihre Hausbank ein Förderdarlehen der staatlichen KfW-Bank beantragen können. Mitunter sei es aber noch günstiger, einen normalen Bankkredit aufzunehmen.
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