Solarhersteller Schott hofft auf Sonnenenergieboom in USA

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Bild: Solardach


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Berlin - Der Chef des Solarherstellers Schott, Udo Ungeheuer, setzt für sein Unternehmen auf einen Sonnenenergieboom in den USA. "Amerika ergreift die Chance, die Wirtschaftskrise für eine Energiewende zu nutzen. Solarhersteller, die in den USA vertreten sind, werden davon spätestens Ende des Jahres profitieren", sagte Ungeheuer dem Berliner "Tagesspiegel" vom Montag. US-Präsident Barack Obama hatte im Wahlkampf ein US-Werk von Schott besichtigt. "Wir haben uns sehr lange unter sechs Augen unterhalten", sagte Ungeheuer der Zeitung.


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Im vergangenen Herbst hatte Schott nach der Insolvenz der US-Investmentbank Lehman Brothers den Börsengang seiner Solar-Tochter kurzfristig abgesagt. "Wären wir zwei Wochen schneller gewesen, dann hätten wir noch etwa 600 Millionen Euro erzielt und wären wahrscheinlich der Börsengang des Jahres geworden. So schnell kann der Wind sich drehen", sagte Ungeheuer. Schott setzt dennoch weiterhin auf Wachstum, die Firma will noch in diesem Jahr eine Solarfabrik im US-Bundesstaat New Mexico eröffnen.



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