Software-Fehler legt Telefonnetz in Mittelhessen lahm

dpa
Bild: Telefon mit Wahltasten



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Weilburg (dpa/lhe) - Ein Software-Fehler hat das Telefon- und Mobilfunknetz in den Kreisen Limburg-Weilburg und Lahn-Dill rund 19 Stunden lang lahm gelegt. In Gemeinden mit den Vorwahlen 06471 bis 06479 waren seit Mittwochnachmittag rund 20.000 Telefonanschlüsse gestört, wie ein Sprecher der Telekom am Donnerstag berichtete. Auch die Notruf-Nummern von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdiensten funktionierten nicht. Am Donnerstagvormittag konnte die Telekom den großflächigen Ausfall beheben. Ursache war ein Absturz der Vermittlungs-Software in einem zentralen Netzknoten in Weilburg.

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Von Mittwochnachmittag an konnten die Bewohner nur noch Ortsgespräche führen, zeitweilig waren gar keine Anrufe mehr möglich. Auch Internetverbindungen kamen nicht zu Stande. "Eine Störung in dieser Größenordnung ist sehr selten", sagte der Sprecher. Am Donnerstag gegen 10 Uhr sei alles "zu 99,8 Prozent" wieder in Ordnung gewesen. Weil die Notrufe blockiert waren, richteten die Feuerwehren Notwachen in ihren Gerätehäusern ein. Es habe "keine größeren Schwierigkeiten" gegeben, hieß es übereinstimmend beim Polizeipräsidium Mittelhessen und der Rettungsleitstelle.


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