Social-Network-Seiten sind wahre Fundgruben für Spammer
Versuchen der Kontaktaufnahme per E-Mail sollten die Nutzer mit gesundem Misstrauen begegnen. "Internetkriminelle versuchen auf diese Weise Zugang zu weiteren Kontakten und Daten zu erhalten", warnt Alberts. Dazu fälschen sie zum Beispiel Absenderadressen und nutzen geschickt persönliche Informationen, um sich das Vertrauen potenzieller Opfer zu erschleichen.
Marit Hansen, stellvertretende Landesbeauftragte für den Datenschutz (ULD) für Schleswig-Holstein in Kiel, legt auch den Nutzern von Social-Network-Seiten mit eher privatem Charakter Vorsicht nahe: Vor allem junge Leute neigten dazu, sehr freigiebig mit persönlichen Informationen umzugehen. Das kann sich zum Beispiel bei Bewerbungen rächen: etwa wenn der Personalchef googelt und Fotos findet, die den Bewerber im Vollrausch zeigen. Es sei keine Seltenheit, dass Jugendliche solche Bilder von sich online stellen, so Hansen. Daher sei es durchaus sinnvoll, solche Seiten nur unter Pseudonym zu nutzen.
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