Siemens zu Milliarden-Investitionen in Atomkonzern AREVA NP bereit

dpa
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Paris (dpa) - Siemens ist zu Milliarden-Investitionen bereit, um beim Bau von Kernkraftwerken des französischen Atomtechnikkonzerns AREVA am Ball zu bleiben. Derzeit ist Siemens mit 34 Prozent an der Tochter AREVA NP beteiligt, die den europäischen Druckwasserreaktor EPR baut. "Wir sind bereit, unseren Anteil an AREVA NP zu erhöhen", sagte der Präsident von Siemens France, Philippe Carli, der Zeitung "Les Echos" (Freitag). "Wenn man dafür einige Milliarden Euro ausgeben muss, so sind wir dazu in der Lage."

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Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat die Siemens- Beteiligung infrage gestellt, solange Deutschland am Atomausstieg festhält. Sarkozy will die Weltmarktführung des Energiekonzerns AREVA langfristig mit Milliarden-Investitionen sichern. Dabei steht auch eine Öffnung der staatlichen Muttergesellschaft für private Investoren zur Diskussion.

Eine Beteiligung an dem französischen Atomtechnikunternehmen selbst sei "nicht unser privilegiertes Szenario", sagte Carli. Bei einem einfachen Tausch des 34-prozentigen Anteils am Reaktorbauer in einen Anteil von acht Prozent am Mutterhaus würde Siemens seine Sperrminorität verlieren. AREVA hat eine von 2012 an gültige Kaufoption für den Siemens-Anteil an AREVA NP.



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