Siemens signalisiert Interesse an der Areva-Netzsparte
Frankfurt - Der Mischkonzern Siemens
Nach mehreren Medienberichten wächst der Druck auf das Areva-Management, sich von der Sparte Stromübertragung und Stromverteilung zu trennen. Bis 2012 klafft in dem vom französischen Staat kontrollierten Konzern eine Finanzierungslücke von 12 Milliarden Euro. Durch den Verkauf der Netzsparte, so schätzen Analysten, könnten alleine fünf Milliarden Euro in die klamme Kasse kommen.
Ob Siemens indes bei der Netzsparte überhaupt zum Zuge käme, ist mehr als ungewiss. Zum einen hat der ehemalige Besitzer Alstom, der das Geschäft 2004 in seinem Überlebenskampf abtreten musste, Interesse an einem Rückkauf angemeldet. Wie Areva ist Alstom französisch und steht im Fokus der Industriepolitik des Landes. Zum anderen sind Siemens und Areva im Unfrieden bei ihrem Atom-Gemeinschaftsunternehmen Areva NP auseinander gegangen.
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