Siemens nutzt große Nachfrage nach Windenergie-Anlagen
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Erlangen/Hutchinson - Von der steigenden Nachfrage nach Windenergie-Anlagen in Nord- und Südamerika will auch Siemens profitieren. Der Elektrokonzern will eine neue Produktionsstätte in den USA errichten. Die Siemens AG teilte am Dienstag in Erlangen mit, dass in der neuen Windturbinenfabrik in Hutchinson, im US-Bundesstaat Kansas, zunächst 400 neue Arbeitsplätze entstehen sollten. "Die Vereinigten Staaten sind auch künftig einer der am stärksten wachsenden Windenergiemärkte weltweit", sagte der Vorstandsvorsitzende von Siemens Peter Löscher. Die Höhe der Investition wurde nicht erwähnt, Branchenkenner gehen aber von etwa 50 Millionen US-Dollar aus.
Der Bau der neuen Produktionsstätte für Maschinenhäuser von Windenergieanlagen soll im August 2009 beginnen, das erste dort gefertigte Maschinenhaus soll im Dezember 2010 ausgeliefert werden. Geplant ist eine Kapazität von 650 Maschinenhäusern pro Jahr. In diesen Maschinenhäusern, die auf den Türmen sitzen und die Rotoren tragen, sind die für die Stromproduktion wichtigen Komponenten enthalten wie das Getriebe, der Antriebsstrang und die Steuerelektronik. Siemens beschäftigt in seinem Windenergie-Geschäft mittlerweile weltweit mehr als 5500 Mitarbeiter.
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