Siemens baut für E.ON Gaskraftwerk in Ungarn - 400 Millionen Euro
dpa
Budapest (dpa) - Der deutsche Siemens-Konzern baut im westungarischen Gönyü für den deutschen Energieriesen E.ON ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk. Ein diesbezügliches Abkommen wurde am Donnerstagabend von Vertretern der beiden Unternehmen in der Ortschaft 100 Kilometer westlich von Budapest unterzeichnet. Die Investitionssumme für die Anlage mit einer Leistung von 420 Megawatt wurde mit 400 Millionen Euro angegeben.
- Anzeige -
Das Kraftwerk in Gönyü wird damit 6,5 Prozent des ungarischen Strombedarfs decken. Nach dem Baubeginn im Mai nächsten Jahres soll es 2010 ans Netz gehen. Mit einem Wirkungsgrad von 59 Prozent werde Gönyü zu den effizientesten Anlagen der Welt zählen, hieß es.
Ursprünglich hatte E.ON die Investitionskosten für das Kraftwerk in Gönyü auf 270 Millionen Euro veranschlagt. Wie aber der Geschäftsführer der ungarischen Tochter E.ON Erömüvek GmbH., Zoltan Katona, am Rande der Vertragsunterzeichnung erklärte, sei es wegen der derzeit dynamischen Nachfrage nach neuen Kraftwerken in Asien schwierig, Anlagenbauer mit freien Kapazitäten zu finden.
Weitere Nachrichten vom 14.12.2007
- Branchenkreise: Einzelhändler Plus steigt ins Mobilfunkgeschäft ein
- Gericht: Arcor muss Google nicht sperren
- Online-Netzwerk studiVZ nutzt Mitglieder-Daten für gezielte Werbung
- Geschenke aus dem Internet: Feiertage zählen bei Widerrufsfrist mit
- Telekom öffnet Videoplattform für Kunden anderer Internetanbieter
- Deutsche Wasserwirtschaft positioniert sich im internationalen Wettbewerb
- Neue Beschwerde in Brüssel gegen Microsoft
- Umweltfreundlicher Vatikan: Energiesparlampen auf dem Petersplatz
- Die Studie zu Kinder-Krebs in der Nähe von Atommeilern
- Geothermieanlage im Oberrheingraben erzeugt Strom und Wärme
- Wasser statt Kohle aus dem Bergwerk: Endlos-Energie im Pilotprojekt
- United Internet und Drillisch stocken Anteile an freenet auf
- Mann erhält 85.000-Dollar-Rechnung für Internetnutzung mit Handy
- Moskau erklärt letzte Probleme mit Atomkraftwerk im Iran für gelöst
- Verkaufspakt E.ON-Ruhrgas fällt - Druck aus Brüssel

