Sicher telefonieren - Kostenfallen vermeiden
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Berlin - In fast 90 Prozent aller deutschen Haushalte findet man einen Festnetzanschluss und mindestens ein Handy. Das Telefonieren ist so normal, dass eigentlich niemand mit Argwohn zum Telefonhörer greift. Doch auch beim Telefonieren lauern viele Kostenfallen, die teuer werden können. Wenn man ein paar Tipps berücksichtigt, bleibt das Telefonieren jedoch eine sichere Sache.
Heikler als landläufig angenommen ist beispielsweise schon der simple Telefonbucheintrag. Ob er erfolgen soll, wird etwa bei einem Umzug, Neuabschluss oder Wechsel des Festnetzvertrages erfragt. Der Nutzer muss wissen, ob er eine Registrierung wünscht, die dann in den Büchern, online oder über die Telefonauskunft herauszufinden ist.
Diese Entscheidung ist gar nicht so leicht: "Es hängt von Ihnen ab, ob nur Nachname und Telefonnummer oder Ihr voller Name mitsamt Anschrift und Berufsbezeichnung aufgelistet werden", erklärt der Bundesverband der Verbraucherzentralen in seinem neuen Buch "Meine Daten gehören mir".
Denn mit der Adressnennung ist der Wohnort schnell herauszufinden. Bei einigen Online-Telefonbüchern reicht der Straßenname - und schon spuckt die Internetseite alle Einträge aus dem Umkreis aus, bei denen die Teilnehmer nicht nur Namen, sondern auch Anschrift preisgaben. Über Internet-Kartendienste ist es mit der Adresse auch meist möglich, Bilder des Hauses anzuschauen.
Wer sich gegen einen Telefonbucheintrag entscheidet, sollte später überprüfen, ob er tatsächlich in keinem Verzeichnis auftacht. "Wir haben relativ viele Beschwerden von Kunden, die berichten, dass einige Telekommunikationsunternehmen den Eintrag dennoch vornehmen", sagt Jürgen Müller, Leiter des Referats für Telekommunikations-, Telemedien- und Postdienste beim Bundesdatenschutzbeauftragten in Bonn. Er gibt zu bedenken: "Veröffentlichungen zurückzunehmen, ist schwierig."
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