Sibiriens Unglückskraftwerk offenbar völlig veraltet

AFP
Bild: Ausschnitt eines Wasserkraftwerkes


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Moskau - Sibiriens Wasserkraftwerk, wo nach einer schweren Panne im August mindestens 73 Arbeiter ums Leben gekommen waren, war offenbar völlig veraltet. Mitarbeiter des russischen Rechnungshofes hätten bei einer Kontrolle vor zwei Jahren festgestellt, dass 85 Prozent der Ausrüstung dringend modernisiert werden müssten, sagte Rechnungshof-Präsident Sergej Stepaschin am Dienstag laut der Nachrichtenagentur Interfax. Vergeblich habe der Rechnungshof Regierung und Staatsanwaltschaft auf die Missstände hingewiesen. Die Antwort habe damals gelautet: "Das ist eine Aktiengesellschaft, sie soll die Anlage auf Rechnung der Aktionäre überholen."


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Bei der Katastrophe im sibirischen Sajano Schuschenskaja war die Turbinenhalle des 30 Jahre alten Kraftwerks regelrecht geflutet worden; mindestens 73 Menschen kamen nach jüngsten Angaben ums Leben. Bis heute ist unklar, was genau das Unglück in dem größten Wasserkraftwerk des Landes auslöste. Die Behörden sprechen von technischen Problemen, einen Terroranschlag schlossen sie aus.



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