Schweden weist Pläne für Ostsee-Pipeline als lückenhaft ab

dpa | 13.02.2008
Bild: palniki gazowe

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Stockholm (dpa) - Schwedens Regierung hat die Pläne des russisch-deutschen Konsortiums Nord Stream für eine Gas-Pipeline durch die Ostsee als "lückenhaft" zurückgewiesen. Wie Umweltminister Anders Carlgren am Mittwoch in der Stockholmer Zeitung "Svenska Dagbladet" angab, seien die Ende Dezember eingereichten Unterlagen so unzureichend, dass Schweden dazu nicht Stellung beziehen könne.

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Die für mehr als fünf Milliarden Euro geplante, knapp 1200 Kilometer lange Pipeline soll ab 2010 russisches Gas durch die Ostsee bis Greifswald pumpen. Die noch ausstehenden Genehmigungen schwedischer Behörden gelten als wichtigstes Problem für die Einhaltung des Zeitplanes.

Carlgren sagte, er sei überrascht, dass Nord Stream "derart unvollständige Unterlagen" eingereicht habe. Die Leitung soll unter anderem nahe der Küste der schwedischen Insel Gotland verlegt werden. Nord Stream hatte Anfang des Jahres erklärt, dass man wegen der gewaltigen Kosten unter Zeitdruck stehe.



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