Schwache Konjunktur in China dämpft Nachfrage, Ölpreise fallen
Singapur - Die Ölpreise im asiatischen Handel sind am Donnerstag weiter gesunken. Der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Referenzsorte West Texas Intermediate (WTI) zur Auslieferung im August fiel auf 74,87 US-Dollar, 76 Cent weniger als zum Handelsschluss am Vortag.
Der Barrel-Preis der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im August verringerte sich um 63 Cent auf 74,38 Dollar.
Der im Juni gesunkene Einkaufsmanagerindex für China habe die Ölpreise belastet, sagten Händler. Es mehrten sich die Anzeichen, dass sich die Konjunkturerholung in dem Riesenreich abschwäche. Dies dämpfe auch die Nachfrage nach Rohöl.
Die Entwicklung der Ölpreise beeinflusst fast alle anderen Energiepreise direkt oder indirekt. Das gilt besonders für Gewerbegas, da die Preise für gewerbliche Kunden stärkere Schwankungen aufweisen als die Preise für private Verbraucher. Die Preise für Gewerbestrom werden von den Ölpreisen nur indirekt beeinflusst – hier spielt die Entwicklung an der Strombörse EEX die größere Rolle.
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